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Travel Diary: Koh Phangan – Tipps & To Do’s

Travel Diary: Koh Phangan - Tipps & To Do's

Nach dem wir nach Bangkok nicht die ganz restliche Zeit unserer Reise auf einer einzigen Insel verbringen, sondern auch noch etwas anderes sehen wollten, haben wir uns nach Koh Samui für einen weiteren Aufenthalt auf der Nachbarinsel Koh Phangan entschieden. Koh Phangan wird im Vergleich zu Koh Samui als etwas wilder und weniger touristisch beschrieben.

Travel Diary: Koh Phangan – Tipps & To Do’s

Gleich nach der Ankunft auf Koh Phangan fiel uns auf, dass die Insel wirklich ganz anders ist als Samui. Die Stimmung ist etwas relaxter, unkomplizierter und es waren unserem Empfinden nach viel mehr Touristen unterwegs, was uns auf Samui nicht so stark aufgefallen ist. Koh Phangan ist wegen der berühmten Full Moon Party besonders bei jungen Leuten ein beliebtes Reiseziel. Wenn es euch irgendwie möglich ist, dann vermeidet es, direkt währen der Full Moon Party auf Phangan zu sein, denn die Stimmung spürt man auch danach noch ein bisschen. Neben den Full Moon Party ist Koh Phangan bei vielen Menschen auch wegen der vielen Yoga Retreats beliebt. Es gibt außerdem viele vegane Restaurants und generell ein größeres vegetarisches Angebot als auf Samui.

Travel Diary: Koh Phangan - Tipps & To Do's
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Anreise: Von Koh Samui nach Koh Phangan

Koh Phangan liegt nördlich von Koh Samui und ist unter anderem mit dem Lomprayah High Speed Catamaran in knapp 30 Minuten erreichbar. Der High Speed Catamaran fährt in der Nebensaison 2 Mal täglich von Lomprayah Pier nach Koh Phangan und weiter nach Koh Tao. Die Tickets haben wir nicht vorab gebucht, sondern sie gleich am selben Tag unserer Weiterreise direkt vor Ort beim Schalter gekauft.

Unsere Unterkunft

Auf Koh Phangan haben wir im Loyfal Natural Resort direkt am Strand gewohnt. Es ist ein wirklich schönes, weitläufiges Resort mit zwei Pools, Möglichkeiten zur Thai Massage, gratis Kajaks und vielen anderen tollen Angeboten. Ein eigener Bericht dazu folgt natürlich!

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Meine Tipps & To Do’s

Wie auf Koh Samui haben wir auch auf Koh Phangan versucht, möglichst viel von der Insel zu sehen. Wir haben wieder ein Moped ausgeborgt und so die Umgebung erkundet. Aber wir haben auch endlich ein paar Tage zur Entspannung genützt und da nichts anderes gemacht, als nur am Pool zu liegen, was gar nicht typisch für uns ist, aber irgendwann einfach notwendig war ;) To Dos für die Insel habe ich deshalb nicht viele, aber ein paar nette Dinge und praktische Tipps sind sicher trotzdem dabei.

Strände erkunden

Secret Beach – ein wunderschöner, etwas versteckt gelegener Strand. Hier gibt es außerdem die bekannten, großen Palmenschaukeln und ein wirklich tolles Restaurant mit Hängematten.

Coral Bay & Coconut Beach – ein ruhiger Strandabschnitt mit großen Palmen, dessen Zugang relativ versteckt liegt. Von hier fahren Fischer mit Longtailbooten zum bekannten Bottle Beach, den man am besten mit dem Boot erreichen kann.

Ko Ma – die kleine Insel ist mit dem Festland durch einen dünnen Strandabschnitt verbunden. Hier gibt es zudem einen breiten Sandstrand, einige Bars und bequeme Liegestühle zum Chillen.

Die Straßen auf der Insel

Natürlich haben wir uns auch auf Koh Phangan ein Moped ausgeborgt, um damit die Insel erkunden zu können. Die Erkundung ist allerdings nicht ganz so einfach wie auf Samui, da Koh Phangan (noch) nicht so erschlossen ist. Besonders im Psten gibt es keine bzw. mit dem Moped nicht befahrbare Straßen. Und auch die Straße, die im Landesinneren von Chalok Lam Bay nach Haad Salad verläuft, ist nicht ganz so super mit dem Moped zu befahren und wäre bei uns in Österreich wohl gesperrt ;) Denn dazu Straße zu sagen ist nämlich doch ein bisschen übertrieben. Eigentlich handelt es sich um einen (noch?) extrem holprigen und sandigen Schotterweg, der bei Regen so richtig schlammig wird und wo man einfach nur hoffen kann, nicht umzukippen ;) Obwohl die Mopeds relativ gut durch diese „Straße“ gefahren sind, waren wir froh, als es endlich wieder eine asphaltierte Alternative gab. So ein kleines Abenteuer gehört aber auch irgendwie dazu und Spaß gemacht hat es auf jeden Fall!

Thongsala Walking Street Market

Der jeden Samstag ab 16 Uhr stattfindende Walking Street Market in Thongsala ist auf jeden Fall einen Besuch wird. Er beginnt direkt am Hafen und schlängelt sich durch einen Teil der Hauptstadt von Koh Phangan. Neben Kleidung und Accessoires gibt es hier vor allem eines: ganz viel zu essen!

Aussichtspunkte

Einen schönen Blick über einen Teil der Insel und den Secret Beach hat man am Haad Salad Viewpoint, an der Straße Richtung Haad Salad, oberhalb des Secret Beachs.

Einen tollen Blick über Chalok Lam Bay, auf der Höhe des Belvedere Resorts, wo man auch gemütliche eine Pause machen und Thai Tee trinken kann.

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Straße nach Haad Rin

Obwohl die Full Moon Party das war, was uns auf Koh Phangan wirklich am aller wenigsten interessiert hat, wollte wir gerne den Ort besuchen, an dem die legendäre Party steigt. Hätten wir vorher auf die Straßenkarte geschaut, hätten wir es uns vermutlich anders überlegt. Dass die Straße nach Haad Rin eine „dangerous road“ ist, haben wir so erst auf der Fahrt dorthin festgestellt. Ich hab in meinem Leben noch nie so steile Straßen gesehen! Ich bin heute noch erleichtert darüber, dass unser Moped die Kuppen geschafft und wir nicht rückwärts den Berg hinuntergerollt sind. Angekommen in Haad Rin war der Ort so, wie man ihn sich wahrscheinlich vorstellt: ein typischer Partyort, ausgerichtet auf trinkfeste Partypeople und mit entsprechend vielen Lokalen. Aber irgendwie muss man so was dann doch einmal gesehen haben wenn man schon dort ist ;)

Traditionelle Thai Massage

Erst am vorletzten Tag konnte ich mich dazu „überwinden“ eine Thaimassage zu machen, dabei war es das, worauf ich mich zuerst am meisten gefreut hatte. Fragt nicht …. Ich bin sehr froh, dass mein Freund mich dann doch überredet hatte, denn so eine geniale Massage habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt ;) Was genau eine Thai Massage ist, damit habe ich mich zuvor noch nicht beschäftigt, und mich also komplett überraschen lassen. Geendet hat es damit, dass die Masseuse auf einem herumturnt und alle Teile des Körpers so genial bearbeitet und durchknackst, dass man danach komplett entspannt ist. Eine Thai Massage ist einfach herrlich und unbedingt zu empfehlen, wenn man in Thailand ist!

Ausflug in den Ang Thong Marine Nationalpark

Da der berühmte Ang Thong Marine Nationalpark, bestehend aus 42 Inseln mitten im Golf von Thailand, nicht weit von Koh Phangan entfernt ist, haben wir an einem Tag einen Ausflug dorthin unternommen. Da der Bericht etwas ausführlicher ausfällt, wird es auch dazu noch einen eigenen Beitrag geben.

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6 Kommentare

  • Reply
    Barbara
    26. September 2016 at 17:35

    Das sieht so, so paradiesisch aus! Ich war noch gar nie außerhalb von Europa (und kann es mir wahrscheinlich auch nicht so schnell leisten), aber von solchen Orten träum ich schon auch manchmal :-)

    • Reply
      Hannah
      26. September 2016 at 19:56

      Hallo Barbara,
      ich versteh dich gut, ich war zuvor auch noch nie außerhalb Europas, es war für mich also eine ziemlich große Sache so weit zu kommen. Und natürlich musste ich auch einige Zeit dafür sparen, so was kann ich mir halt leiider nicht nebenher einfach so mal gönnen- Aber es hat sich zum Glück ausgezahlt und das Geld ist gut investiert ;) Thailand ist wirklich ein wuuunderschönes Land, ich kann es als Reiseziel wirklich nur empfehlen!

  • Reply
    Tabea
    26. September 2016 at 20:18

    Wilder und weniger touristisch? Das wäre für mich immer ein Grund, irgendwo hin zu wollen, da ich Menschenmassen nicht so richtig mag. Dass ihr dann allerdings doch mehr Touris vorgefunden habt, ist schade. Ich danke dir jedenfalls für die Warnung!

    Palmenschaukeln? Ist das sowas wie das, was ich auf dem letzten Foto (welches mega schön ist!!!) sehe? Ich kann mir darunter sonst irgendwie nichts vorstellen…

    Dein Markt stelle ich mir echt schön vor – aber deine Straßenbeschreibung schreckt mich doch ab. Könnte man da auch Fahrräder leihen? Auf denen fühle ich mich dann vielleicht etwas wohler.

    Auf den Bericht zum Nationalpark bin ich gespannt – aber eine Massage hat mich komischerweise noch nie gereizt. Aber da bin ich wohl echt Teil einer Minderheit unter den Frauen, oder? Eigentlich träumt gefühlt jeder von einer Massage… also freut es mich, dass du deine genossen hast.

    Liebe Grüße

    • Reply
      Hannah
      26. September 2016 at 20:34

      Hallo Tabea,

      uns hat es ein bisschen enttäuscht, da wir doch mehr Touristen als Einheimische gesehen haben. Bzw. kam es uns so vor, oder wir waren verwöhnt von Bangkok und Samui ;)
      Genau, mit Palmenschaukel meine ich die Schaukeln die auf großen Palmen hängen, darauf zu schaukeln ist so ein tolles Gefühl!
      Oh nein, dort fahren nur ganz wenige Menschen mit dem Rad. Ich glaube, das wäre zum Teil fast gar nicht möglich weil es einfach viel zu heiß ist bzw. ist es beim Thai-Fahrstil noch gefährlicher als mit dem Moped ;)
      Ich bin auch kein Mensch der Massagen mag. Ich gehe nur zur Massage wenn ich Probleme mit dem Kreuz oder Nacken und richtige Schmerzen habe. Deshalb war das für mich in Thailand auch eine Überwindung und ich musste dazu überredet werden. Aber ich muss sagen, es war wirklich genial und so ganz anders, wie man es vom klassischen Massagen kennt!

      DANKE für deinen Kommentar, ich freu mich immer, wenn du mir schreibst ♥

  • Reply
    Vivi
    28. September 2016 at 9:07

    Oh weniger touristisch klingt toll :-)
    Vor allem wenn man dabei so tolle Strände genießen kann !
    Superschöne Fotos Hannah :)

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

  • Reply
    Link it: Lieblingsinspiration im Oktober - Rosy & Grey
    31. Oktober 2016 at 10:01

    […] Hier geht’s zum Beitrag […]

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