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COFFEE & BLOG: Geld verdienen mit dem Blog – Affiliate Programme für Blogger

COFFEE & BLOG: Geld verdienen mit dem Blog - Affiliate Programme für Blogger

Nach einer COFFEE & BLOG Pause und meiner 3-teiligen Newsletter Serie, ist es an diesem sonnigen Freitag wieder Zeit für einen neuen und hoffentlich interessanten Post. Die Frage, wie man mit dem Bloggen auch Geld verdienen kann, taucht immer öfters auf. Und weil ich mich in letzter Zeit mit einer der Möglichkeiten davon, nämlich mit Affiliate Links, etwas intensiver beschäftigt habe, nutze ich gleich die Gelegenheit und erzähl euch etwas dazu. Und ja, es stimmt wirklich, ihr könnt mit eurem Blog Geld verdienen. Wie genau das geht, haben schon sehr viele Blogger vor mir erklärt. Hier ein paar informative Blogposts dazu:

Mit dem Blog Geld verdienen? Wie? von Lilies Diary
Wie verdienen Blogger Geld? von Style Roulette
Geld verdienen mit Blogs: 11 Ideen von Blog Your Thing

Geld verdienen mit dem Blog geht, wie ihr vielleicht schon wisst, auf viele unterschiedliche Arten, sollte aber mit Sicherheit nicht die einzige Intention sein, aus der heraus ihr euren Blog startet. Bloggen ist einfach so viel mehr als Geld verdienen und gratis Samples, von denen man sowieso irgendwann einmal genug hat ;) Leidenschaft zu dem was man tut und gute Posts mit tollen Bildern zählen viel mehr. Trotzdem ist Bloggen viel Arbeit, sehr zeitintensiv und für viele schon ein Vollzeitjob der bezahlt werden muss, damit man davon leben kann. Aus dem Grund möchte ich euch heute auch zeigen, was Affiliate Links sind, welche Affiliate Programme es gibt und wie ihr sie als Blogger nutzen könnt, um Geld damit zu verdienen. 

COFFEE & BLOG: Geld verdienen mit dem Blog - Affiliate Programme für Blogger

Den Begriff Affiliate Link haben sicher schon viele von euch einmal gehört. Einige finden es blöd, wenn Blogger mit verlinkten Artikeln Geld verdienen möchte. Ich kann diese Meinung nicht wirklich nicht teilen. Denn wer weiß, wie viel Arbeit z.B. in Collagen stecken kann, weiß, dass die paar Euros die man damit verdient, eigentlich nur fair sind. Außerdem tut es einem ja nicht weh auf den Link zu klicken, wenn man sowieso etwas kaufen möchte. Dem Blogger, der die Arbeit (ja, Arbeit!) damit hatte, kann man auf diese Art auch etwas zurückzugeben. Zudem steht es jedem frei, insofern die Links gekennzeichnet sind natürlich, ob er auf den Link klickt oder nicht.  Ich unterstütze gerne andere Blogger, wenn ich sowieso etwas bestellen möchte. Dann such ich mir vor der Bestellung auch gerne mal Links von anderen Bloggern und kaufe darüber ein.

Was sind Affiliate Links?

Affiliate Links sind ganz spezielle Links, die einen Code enthalten die den Nutzer (=Blogger) des Programms, in dem Fall dich, identifizieren und so die Klicks dir zuordnen können.  Bei Affiliate Links bekommt der Nutzer (=Blogger) des Programms, der den Link für ein Produkt erstellt, hat eine Provision. Es gibt dabei unterschiedliche Modelle mit denen vergütet wird, drei möchte ich näher erklären da sie oft vorkommen:

>> Pay per Sale (PPS): Vergütung erfolgt bei einem Einkauf von Produkten.
Für jede Bestellung, die auch in einem Kauf endet, erhältst du hier eine Vermittlungsprovision. Das heißt, wenn jemand etwas über deinen Link bestellt und auch bezahlt, also nicht wieder zurückschickt, bekommst du einen bestimmten Prozentsatz des Preises als Provision vergütet.

>> Pay per Click (PPC): Vergütung erfolgt, sobald jemand auf den Link klickt.
Hier bekommst du für jeden Klick auf den Affiliate Link einen gewissen Betrag als Provision vergütet. Das heißt, wenn jemand nur auf den Link klickt, kriegst du eine Provision.

>> Pay per Lead (PPL): Vergütung erfolgt z.B. bei Abschluss eines Vertrages, Neuregistrierung für Newsletter usw.

+ Weitere Vergütungsmodelle

 

Welche Affiliate Programme gibt es?

Affiliate Programme gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, denn wenn man die Links intensiv und durchdacht nützt, kann man damit einiges an Geld verdienen. Ich zeige dir, welche ich selbst regelmäßig verwende und welche besonders für Blogger in den Bereichen Mode, Beauty, Living und Reisen sehr gut geeignet sind.

>> RewardStyle
Die Teilnahme am Programm erfolgt auf Einladung von RewardStyle bzw. auf Empfehlung von anderen Bloggern | Shops: Zalando, NET-A-PORTER, Shopbop, Topshop, Mango, Nordstrom, Douglas, Asos, Westwing, Etsy …  | Möglichkeiten: verschiedene Widgets wie z.B. ein eigener Shop, Shop The Look, eine eigene App zum Taggen von Artikel für Instagram usw. | Vergütung: PPS Links, Banner, Logos

>> Tracdelight
Die Anmeldung am Programm erfolgt direkt über die Seite | Shops: asos, My Theresa, Impressionen, Topshop, ABOUT YOU, Sarenza, Zalando, Urban Outfitters … | Möglichkeiten: verschiedene Widgets (ähnlich wie bei RewardStyle) | Vergütung: PPS + PPC Links

>> Amazon Partnerprogramm
Die Anmeldung am Programm erfolgt direkt über die Seite | Shops: ganz Amazon, große und vielfältige Auswahl an Produkten und Kategorien | Möglichkeiten: verschiedene Tools & Features | Vergütung: PPS Links und Banner

>> Affilinet
Die Anmeldung am Programm erfolgt direkt über die Seite | Shops Exklusiv: IKEA, Beautylane, Foot Locker,  Adidas, Edited … | Möglichkeiten: Banner, Textlinks usw.  | Vergütung: PPS, PPL, PPC

>> Weitere Affiliate Programme
Zanox, Belboon, Tradedoubler, Webgains … Zudem haben viele Shops eigene Affiliate Programme denen ihr meist direkt auf der Seite beitreten könnt.

 
Wofür kann ich als Blogger Affiliate Links verwenden?

Es gib eine Menge von Möglichkeiten, wie du als Blogger Affiliate Links verwenden kannst. Sei dir nur bewusst, dass eine Verwendung von Affiliate Links immer einen zusätzlichen Zeitaufwand bedeuten kann. Denn die Suche nach den passenden Produkten kann einiges an Zeit in Anspruch nehmen, vor allem wenn man gute Alternativen zeigen möchte und sehr pingelig ist. Falls dir noch die passenden Ideen für die Verwendung von Affiliate Links fehlen, ich zeige dir, wie du sie in deinem Blog, Newsletter oder auf deinen Social Media Kanälen verwenden kannst:

♥ Outfit-Posts: gleiche Artikel, ähnliche Artikel

♥ Living-Posts: gleiche Artikel, ähnliche Artikel

♥ Travel-Posts: Hotels, Reiseanbieter … verlinken

♥ Tutorials oder DIYs: verwendete Produkte und Alternativen verlinken

♥ Im Newsletter: z.B. Lieblingsartikel verlinken

♥ Gift Guides, Wishlists, Shoppingtipps, Rabattaktionen

♥ Affiliate Banner z.B. in der Sidebar schalten

♥ Social Media: Inspirationen verlinken, auf Rabattaktionen aufmerksam machen und diese verlinken,  Outfits taggen z.B. mit liketoknowit von RewardStyle

♥ Einen eignen Shop erstellen: eine „Shop Page“ am Blog als eigene Seite einfügen. Das geht mit ein RewardStyle und tracdelight.

♥ Blogging Essentials: eine Seite erstellen auf denen du alle Produkte verlinkst, die du für den Blog verwendest. Kamera, Stativ, Laptop ….

♥  ….

Tipp: Verlink nur Produkte die dir wirklich selbst und deinen Lesern gefallen oder die zu deinem Blog und den Themen passen. Seid fair, und kennzeichnet die Posts, in denen ihr Affiliate Links verwendet habt.

 

 

Ich hoffe, dir hat der Post gefallen & du konntest vielleicht auch etwas neues dazu lernen. Wenn du Fragen oder Anregungen dazu hast, freu ich mich natürlich über einen Kommentar ♥

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23 Kommentare

  • Reply
    Carolin
    1. April 2016 at 19:28

    Danke für den Informativen Post! Weißt du zufällig, ob man ein Gewerbe benötigt, um Affiliate Programme benutzen zu dürfen?

    • Reply
      Aly
      2. April 2016 at 10:42

      Ja das benötigt man in Österreich bei Affiliate Links definitiv! :)

      • Reply
        Daniela
        3. Dezember 2016 at 11:31

        Weißt du zufällig auch, welches?

  • Reply
    Carina
    1. April 2016 at 19:46

    Toll, das ist ja mal ein informativer Beitrag zum Thema Affiliate. Danke dafür :)
    xx Carina

    the golden avenue

  • Reply
    Birgit Lechner
    2. April 2016 at 1:11

    Habe gerade deinen Beitrag gelesen und bedanke mich – ich glaube im Namen sehr vieler – herzlich dafür!
    Ganz toll, was du „zum Bloggen“ beiträgst!

    Alles Liebe (aus London ?)
    Birgit

  • Reply
    bknicole
    3. April 2016 at 12:47

    Ein wirklich toller Beitrag. Weißt du ob ich für das Amazon Partnerprogramm ein Gewerbe besitzen muss? Blogge ja viel über Serien, Filme und Bücher und da verlinke ich eh schon immer zu Amazon, damit meine Leser wissen, wo sie die Sendungen entwender im Vod Packet mit drinnen haben und natürlich ist da auch immer der Kauflink mit dabei.

    Habe ja eh schon länger überlegt, ein Gewerbe anzumelden, einfach um mich da abzusichern, somit wäre es nicht tragisch, wenn Amazon Partnernet nur über Gewerbe ginge, das wäre für mich dann wohl auch eine große Motivation die Sache wirklich mal anzugehen, da ich ähnlich wie du denke. Ich finde es nicht schlimm, wenn Blogger durch ihren Blog etwas dazuverdienen. Man investiert einfach sehr viel Zeit in den Blog und meist kann man davon ja auch nicht leben, somit ist es ja nur ein ganz kleiner Verdienst und mehr nicht. Für mich definitiv nicht die Hauptmotivation zum Bloggen, aber gerade bin ich mitten im Studium, da wäre so ein kleiner Nebenverdienst mit dem Hobby ab und an wirklich was schönes.

  • Reply
    Isabella
    12. April 2016 at 17:04

    Vielen Dank für den ausführlichen Post und vor allem der Verlinkung zu den verschiedenen Anbietern. :) Sobald ich mal mehr Traffic habe, werde ich es auch in Erwägung ziehen. Ich habe auch absolut nichts dagegen, wenn Blogger daran verdienen, wenn ich auf den Link klicke oder darüber bestelle. Ich bin ja dankbar, dass mir der Prozess so einfach gemacht wird, dass wenn ich auf einem Blog etwas schönes sehe, ich sofort zum Produkt geleitet werde.

  • Reply
    Sandra & Leonie
    30. April 2016 at 23:45

    Toller informativer Post (: und toller Blog! Kompliment :*

    • Reply
      provinzkindchen
      3. Mai 2016 at 22:22

      Dankeschön, sowas zu lesen freut mich sehr!

  • Reply
    Tanja
    30. Mai 2016 at 21:04

    Sehr informativ! Danke für den Beitrag. Welches Gewerbe muss man für einen Blog mit Affiliate Links anmelden? Liebe Grüße Tanja

  • Reply
    Jule
    12. Juli 2016 at 19:08

    Huhu,

    einen wirklich tollen und informativen Blog hast du – großes Kompliment! :)

    Wenn ich eine Sache anmerken darf: Zanox und Co. sind Affiliate-Netzwerke und stellen verschiedene Affiliate-Programme zur Verfügung, das kann man leicht durcheinanderbringen. Ich finde es aber wichtig zu wissen, da man daran auch bei den verschiedenen Anbietern gut unterscheiden kann, ob man es mit einem Vermittler oder einem Direktanbieter eines Partnerprogramms zu tun hat. Der Vorteil dieser Netzwerke ist auch, dass man sich einmal bei ihnen anmeldet und sich dann dort für ganz viele verschiedene Programme anmelden kann.

    Viele liebe Grüße,
    Jule

  • Reply
    Kai
    24. August 2016 at 13:53

    Hi Hannah,
    danke für die Erläuterungen zum Blogging und Affiliate-Marketing. Damit kriegen die Newbies schon mal die ersten Basics für ihr künftiges Business :-).

  • Reply
    Isabella
    24. Oktober 2016 at 17:10

    Toller Post!! :) Du bringst alles auf den Punkt, super gemacht! Ich arbeite auch im Affiliate Marketing und eines meines Lieblingsnetzwerkes ist Superclix. Total einfach und unkompliziert! :)

    • Reply
      Hannah
      24. Oktober 2016 at 18:08

      Danke Isabella! Auch für den Tipp für Superclix, das kannte ich noch gar nicht.

  • Reply
    Larna
    19. November 2016 at 20:21

    Hey, kurze Frage: Bist du auch bei zanox bzw asos? Ich bin da seit heute angemeldet und vestehe nicht wie ich Links erstellen kann wie bei Amazon zu einem bestimmten Produkt. wäre cool, wenn du mir helfen könntest :)

    • Reply
      Hannah
      20. November 2016 at 10:09

      Hallo Larna,
      bei zanox bin ich leider nicht und kenne mich deshalb leider auch nicht aus. Aber laut Google solltest du bei deinen Programmen bzw. jeweils bei den Werbemittel nach dem „Deeplink Generator“ suchen. Dort kannst du dann individuelle Links erstellen. Ich hoffe, das klappt so!

  • Reply
    Gabi
    27. November 2016 at 13:23

    Danke. Sehr hilfreich, wenn man noch am Anfang steht und Quereinsteigerin ist.
    Lg. Gabi

  • Reply
    Modebote
    31. Januar 2017 at 9:53

    Sehr sehr hilfreicher Artikel, vielen Dank!
    Schau doch mal auf unserem Blog vorbei :) http://www.mode-bote.com

    Liebste Grüße

    Modebote

  • Reply
    Kirsten Humpfer
    23. Mai 2017 at 12:24

    Sehr aufschlussreicher Blogpost, hat mir sehr weitergeholfen, habe mich bei rewardstyle beworben, hoffe dass ich angenommen werde.
    Liebe Grüße Kirsten

  • Reply
    Dagmar von bestager-reiseblog
    16. Juni 2017 at 18:22

    Informativer Blogbeitrag, bin gerade zu rechten Zeit daraf gestoßen, da ich mir momentan überlege, Affiliate-Links einzubauen.
    Lg Dagmar

  • Reply
    Angela
    9. Juli 2017 at 0:45

    Ein sehr informativer Blogpost! Vielen Dank schon Mal. Nun meine Frage:
    Ich bin ja auch noch neu und habe mich bei Affilinet angemeldet. Ich möchte ja wirklich keine Bannerwerbung machen, sondern eben einige Produkte aus dem Berich Fashion anbieten.
    Wie komme ich denn nun zu den Produktfotos? Für Dich vielleicht banal, aber ich kann ja nicht einfach die Produktbilder aus dem Shop kopieren und einfügen? Eine Produktliste mit den Links habe ich schon… Würde mich sehr über Antwort freuen. LG Angela

  • Reply
    Bernhard Stöger
    3. August 2017 at 19:20

    Cooler Beitrag! Du zeigst uns hier einige sehr gute Möglichkeiten wie man mit seinem Blog Geld verdienen kann. Ein bisschen was mache ich auch schon davon, und es funktioniert auch. Werde das ganze bestimmt noch steigern.

    Freue mich schon auf Deine nächsten Artikel,
    Bernd

  • Reply
    Mit Bloggen Geld verdienen und Preise kalkulieren! (+ Authentizität als Blogger)
    13. Oktober 2017 at 8:01

    […] Mit Affiliate-Programmen für Blogger Geld verdienen […]

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