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Travel Diary: Ang Thong Marine Nationalpark

Travel Diary: Ang Thong Marine Nationalpark


Hallo liebe Provinzkindchen Leser/innen, ab heute darf ich, Thorsten, als gelegentlicher Co-Autor/Blogger mein Glück versuchen.

Ihr fragt euch sicher, wer dieser „Thorsten“ ist. Also dann kurz zu mir: Ich heiße Thorsten, bin 26 Jahre alt, beruflich Krankenpfleger auf einer Intensivstation, liebe es Sport zu machen und bin seit mehr als 8 Jahren mit Hannah glücklich vergeben. Mehr werde ich euch jetzt nicht mehr verraten, da ich sonst nichts mehr zu erzählen habe. In diesem Sinne freue ich mich schon den einen oder anderen Post schreiben zu dürfen und freue mich natürlich auch über Kommentare. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen ;-)

Travel Diary: Ang Thong Marine Nationalpark

Schon bei der Auswahl der Sehenswürdigkeiten, die wir in Thailand besuchen wollten, war uns klar, dass der Ang Thong Marine Nationalpark auf jeden Fall ein Ziel sein wird. Der Nationalpark liegt im Golf von Thailand, ca. 50 Minuten per Boot von Koh Samui entfernt. Es fahren täglich mehrere unterschiedliche Anbieter von Koh Samui und Koh Phangan aus zum Nationalpark.

Auswahl der Tour

Wir haben uns entschieden von Koh Phangan aus zum Ang Thong Marine Nationalpark zu fahren, da von dort die Fahrzeit mit dem Boot kürzer war. Wir haben uns bei unserer Unterkunft erkundigt, welcher Tour-Anbieter etwas taugt. Nach der Beratung haben wir natürlich gleich einmal nach gegoogelt und uns dann für „Safari Boat Tours“ entschieden. Der Preis pro Person betrug 1800 Baht (ca. 46 Euro) dazu kamen noch 300 Baht (ca. 8 Euro) für den Eintritt in den Nationalpark.  Wir haben uns dafür entschieden die einstündige Kajak-Tour, die man optional buchen kann, nicht zu machen. Diese hätte noch einmal 200 Baht mehr gekostet und war für uns nicht interessant, da wir Kajaks gratis bei unserem Hotel nutzen konnten. Die Preise und Routen der anderen Anbieter waren fast ident.

Travel Diary: Ang Thong Marine Nationalpark
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Monkey Island – Erkennt ihr den Affen?
Travel Diary: Ang Thong Marine Nationalpark

Die Tour durch den Ang Thong Marine Nationalpark

Am Tag des Ausfluges wurden wir um 8 Uhr mit dem Auto von unserer Unterkunft abgeholt und zum Treffpunkt am Hafen gebracht. Dort wurden uns unserer Schnorchel gegeben und es gab ein kleines Frühstück zur Stärkung. Um 9 Uhr ging es dann mit dem Speed Boot endlich Richtung Ang Thong Marine Nationalpark.

Halt 1: Schnorcheln

Nach 45 Minuten erreichten wir unseren ersten Stopp. Im nördlichen Teil des Nationalparks durften wir eine Stunde lang schnorcheln, wobei ich euch sagen kann, dass ich Stunden dort verbringen hätte können. Obwohl an der Stelle insgesamt fünf Boote nebeneinander standen und gefühlte 80 Menschen im Wasser waren, war die Unterwasserwelt in einem 1A Zustand. Die Fische hatten sich schon an den täglichen Besuch der an der Wasseroberflächen treibenden Menschenmasse gewöhnt. Es war der schönste Ort, an dem wir in Thailand getaucht sind. Die Fischvielfalt war unglaublich und die Korallen waren alle intakt. Für jeden der gerne schnorchelt einfach nur empfehlenswert.

Halt 2: Emerald Lake

Nach dem Schnorcheln ging es vorbei am Monkey Island – ja diese Insel schaut wirklich aus wie ein Affe – weiter zum Emerald Lake. Dies ist ein Süßwassersee mitten in einem Berg auf einer Insel des Ang Thong Nationalparks. Um zum Aussichtspunkt mit Blick über den See zu gelangen, müssen etliche sehr steile Treppen überwunden werden. Doch der Ausblick von oben ist wirklich schön und der See schaut magisch aus.

Wichtig ist es, unbedingt etwas zu trinken mitnehmen, denn die vielen Stiegen und die Hitze können einen ganz schön zusetzten. Nach einem ca. 45 minütigen “Rundgang“ und gefühlten 56356 Stiegen waren wir wieder beim Boot und der Trip ging weiter.

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Halt 3: Mittagessen & Strand

Weiter ging es zu einer weiteren Insel, wo es gegen 12 Uhr endlich das Mittagessen gab. Schnorcheln und Stiegen steigen kostet halt viel Kraft, vor allem bei solchen Temperaturen. Doch nun zum Buffet: es war groß, lecker und für Vegetarier gab es auch was. Mir persönlich hat das Gericht No Name am besten gescheckt. Dieses Gericht hat wirklich keinen Namen, da einfach Gemüse mit Maismehl paniert und danach frittiert wird. Dennoch schmeckt es sehr lecker.

Nach dem Essen “durften“ die glücklichen, welche die Kajak Tour mitgebucht haben, eineinhalb Stunden in der Hitze herumpaddeln, während wir ganz gechillt am Strand lagen und uns die Sonne auf den Bauch schienen ließen. Einziger Wehmutstropfen an dem Strand war, dass er nicht wirklich sauber war, vor allem im Wasser lag sehr viel Müll unter anderem viele Glasscherben. Nachdem die Kajakfahrer wieder zurück waren, ging es zum letzten Halt der Tour.

Halt 4: Koh Wua Ta Lap

Der letzte Stopp war auch der Schönste von allen. Der Strand von Koh Wua Ta Lap ist wie aus dem Paradies: blaues Meer, weißer Strand und Palmen. Dennoch haben wir den Aufstieg auf den ca. 550m hohen Aussichtspunkt gewagt. Während die Damen dieses Unterfangen beim zweiten Aussichtspunkt beließen, schafften wir, das Männerteam, den Aufstieg bis nach ganz oben.  

Die ersten 400 Meter führen über mehr oder weniger feste bzw. zementierte Stufen hinauf. Doch die letzten 150 Meter hatten es in sich. Über Stock und Stein kraxelt man diese letzten Meter bis zum Aussichtspunkt hoch. Was bei über 30° und hoher Luftfeuchtigkeit eine sehr schweißtreibende Angelegenheit war. Die Aussicht von oben ist wunderschön und ist den mühevollen und kräftezehrenden Auf- und Abstieg wert. Leider waren wir nur eine Stunde an diesem schönen Ort, daher konnten wir den Strand nicht wirklich genießen da der Auf- und Abstieg ca. 50 Minuten dauert. Danach fuhren wir wieder 45 Minuten nach Koh Phangan zurück.

Travel Diary: Ang Thong Marine Nationalpark
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Fazit

Der Ang Thong Marine Nationalpark ist wirklich schön und ich war froh, dass wir ihn besucht haben. Das Tauchen war für mich das Schönste, da ich sehr gerne eine lebhafte Unterwasserwelt bestaune und gerne mal abtauche. Der Emerald Lake ist durch die steilen Treppen schon fast ein Must-See. Sehr enttäuschen war der Strand nach dem Mittagessen, der Müll auf der Insel war nicht das große Problem, aber der Müll im Wasser war eine Frechheit. Rostige Nägel, Glasscherben, Tonscherben, Plastik und vieles mehr haben in einem Marine Nationalpark nichts verloren. Außerdem zahlt jeder Besucher 300 Baht Eintritt, da erwarte ich mir, dass die Natur und die Unterwasserwelt von Müll geschützt und bereinigt werden.

Sehr schade war auch die kurze Aufenthaltsdauer auf Koh Wua Ta Lap. Eine Stunde war einfach viel zu kurz. Die Organisatoren waren sehr bemüht, dass es allen an Bord gut ging, und boten immer Wasser und Saft an, welchen im Preis schon inbegriffen waren. Im Großen und Ganzen war es ein schöner Ausflug und würde ihn auch wieder machen. Eventuell würde ich mir einen anderen Anbieter suchen, der etwas länger auf Koh Wua Ta Lap ist.

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6 Kommentare

  • Reply
    Nole
    2. Oktober 2016 at 23:03

    Wunderschön sieht es aus :) da bekommt man richtig Fernweh :) und das schnorcheln hört sich dort echt toll an :)

    • Reply
      Thorsten
      5. Oktober 2016 at 22:20

      Liebe Nole,wenn du mal in Thailand bist kann dir diesen Ausflug nur Empfehlen, dann kannst du diese schönen Sachen mit eigenen Augen sehen. ;-)

  • Reply
    Neri
    3. Oktober 2016 at 8:15

    Wow, wieder so beeindruckende Bilder! ♥

    Neri

    • Reply
      Thorsten
      5. Oktober 2016 at 22:20

      Danke liebe Neri, wir geben uns immer mühe :-)

  • Reply
    Dani
    3. Oktober 2016 at 8:37

    Tolle Bilder und super beschrieben :) hallo Fernweh

    • Reply
      Thorsten
      5. Oktober 2016 at 22:22

      Liebe Dani, freut mich zu lesen das dir der Post gefallen hat, ich hoffe mein nächster wird dir auch gefallen :-)

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